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Angkor Wat, größter historischer Tempel der Welt

Angkor Wat, im Französischen auch als Angkor Vat transkribiert, ist der größte historische Tempelbau der Welt. Ursprünglich war der Tempel ein hinduistisches Heiligtum, dem Gott Vishnu geweiht. Wahrscheinlich war seeinm ursprünglicher Name Vrah Vishnuloka, "heilige Vishnustätte", obwohl keine Grundungsinschrift gefunden wurde, die diesen Namen bestätigen könnte. Im späten 13. Jahrhundert wurde Angkor Wat ein buddhistisches Kloster des Theravada-Zweigs. "Wat" ist ein thailändischer Name für "Kloster"m abgeleitet vom Pali-Wort "vatta". "Angkor", abgeleitet vom Sanskritwort "Nagara", bedeutet "Stadt" oder "Kapitale". Obwohl Inbegriff kolonialer Mythen über einen wiederentdeckten vergessenen Tempel im Dschungel, war Angkor Wat in Wahrheit niemals völlig aufgegeben oder verlassen. Sein ziemlich guter Erhaltungszustand verdankt sich der späteren Nutzung als Buddhistisches Kloster und teilweise dem Schutz vor Überwucherung durch den umgebenden weiten Graben.

Angkor Wat liegt fünf Kilometer nördlich der heutigen Stadt Siem Reap, es ist das südlichste der großen Angkor-Monumente. Historisch gesehen, lag Angkor Wat in der Südwestecke der ersten Hauptstadt im Gebiet Angkos, die "Yashodharapura" hieß (auch "Yasodarapura" transkribiert) und im späten 9. Jahrhundert gegründet worden war.

Angkor Wat wurde von König Suryavarman II in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts errichtet, als der neue Staatstempel des Khmerreichs, der erste, der nicht Schiwa gewidmet war. Angkor Wat gilt als die perfekte Verkörperung der klassischen Khmer-Architektur, es vereinigt typische Merkmale der früheren Khmer-Monumente wie künstlichen Tempelberg, Gallerien entlang der Einfriedungen, Gopuram Torgebäude, fünf Türme und Quincunx-Anordnung, Fenster und Scheinfenster mit gedrechselten Steinsäulen, kreuzförmige Terrassen entlang der Hauptachse, Türstürze und Giebel mit Relief-Dekorationen, Reliefs von himmlischen Nymphen namens Apsaras, narrative lange Wand-Reliefs, Wasserbecken in Tempelhöfen, einen Wassergraben um die äußere Umfassungsmauer usw.

Im Unterschied zu den meisten Angkor-Tempeln ist Angkor Wat nach Westen orientiert. Der Grund dafür wird immer noch diskutiert. Frühe Gelehrte wie Glaize und Coedés folgerten, dass es von Beginn an als Suryavarmans Grabtempel geplant worden sein muss. Weitere Belege für diese Theorie ergeben sich aus der Anordnung der Bas-Reliefs, die nämlich gegen den Uhrzeigersinn umwandelt werden sollten. Dies steht im Gegensatz zu der normalen Umwandlungs-Richtung von Heiligtmern, ist aber typisch für hinduistische Bestattungs-Riten.

Ta Reach west gate of Angkor Wat
Ein Besuch des Angkor Wat sollte  am Haupteingang im Westen beginnen. Die beste Tageszeit für eine Besichtigung ist der Nachmittag, wenn die Sonne vom Westen auf das Monument scheint.
 
Der ganze Komplex is umgeben von einem eindrucksvollen 200 m breiten Graben, der Zufluss ist ein künstlicher Kanal, der vom Siem Reap Fluss abzweigt. Der Graben markiert ein Rechteck von 1500 m Länge und 1300 m Breite. In der Hauptachse liegen die zwei Dämme über den Wassergraben, die Zugang zum Tempel gewähren, der im Osten ist ein Erdwall und war eine Passage für Versorgungsgüter. Der repräsentative Damm im Westen ist 250 m lang und 12 m breit. Er ist mit Sandstein gepflastert und von Balustraden flankiert, die in erhobenen Naga-Köpfen enden. Die rechte Hälfte des Damms ist komplett restauriert, während die linke Seite unverändert gelassen wurde.      
 
Die äußere Tempelmauer ist aus Laterit, aber die Eingangstor-Gopurams in allen vier Himmelsrichtungen sind Sandstein-Bauten. Das Haupttor im Westen ist erheblich größer als die anderen und sogar größer als ganze Tempelbauten anderswo. Es spiegelt die Dimensionen des Haupttempels und hat drei durch lange Galerien verbundene Turmbauten. Südlich des Haupttores steht eine achtarmige Vishnu-Statue, die ursprünglich in den zentralen Tempeltürmen aufgestellt gewesen sein mag. Die Statue ist bekannt unter dem Namen Ta Reach, sie wird von hinduistischen Besuchern und von einheimischen Buddhisten gleichermaßen verehrt, denn der Kopf der Statue ist durch eine buddhistische ersetzt worden. Der name der Figur Ta Reach bezeichnet manchmal die gesamte Toranlage. Zwei Durchgänge flankieren den Haupteingang an den Enden des Torbaus. Sie werden "Elefantentore" genannt, da sie groß und flach genug sind um von Elefanten passiert zu werden. Die Ostfront des Eingangsgebäudes ist mit tanzenden Figuren und Apsaras dekoriert, eine von ihnen lässt die Zähne erkennen. Es gibt nur eine weitere derart lächelnde Apsara-Figur am Angkor Wat, und zwar in dem Hof auf der dritten Ebene.

Der Großteil des 80 Hektar großen Tempelgeländes wurde von Holzbauten eines Königspalastes und von Bediensteten-Unterkünften und Witschaftsgebäuden eingenommen, man schätzt, dass hier 20.000 Menschen lebten. Nur Umrisse mancher Straßen dieser ehemaligen Stadt sind noch übrig. Ein 350 m langer axialer Dammweg verbindet das Westtor mit dem Haupttempel, wiederum flankiert von Naga-Balustraden. Zu beiden Seiten steht je ein sogenanntes Bibliotheksgebäude aus Sandstein. Die beliebteste Stelle für Fotos vom Angkor Wat, wie es sich in der Wasseroberfläche spiegelt ist ein Teich zwischen der nördlichen Bibliothek und dem Haupttempel. Die beiden Teiche und die kreuzförmige Plattform, die von Löwen flankiert ist, sind spätere bauliche Ergänzungen.

Angkor Wat galleries
Der eigentliche Tempelbau steht auf einer eigenen erhöhten Platform. Seine äußeren Galerien sind 215 m lang und 187 m breit, mit Pavilionbauten an den Ecken. Die Innenwände der Galerien werden von acht langen Relieffeldern eingenommen, jedes von ihnen von Rekord-Dimensionen, zusammen sind diese Kunstwerke etwa 1000 Quadratmeter groß. Die an der Westseite bilden Schlachtszenen aus den beiden indischen Nationalepen ab, die aus dem Ramayana zur Linken und die aus dem Mahabharata zur Rechten. Weitere mythologische Episoden, zumeist aus dem Ramayana, sind an den Wänden der beiden westlichen Exkpavillions angebracht. Die längsten durchgehenden historischen Steinreliefs der Welt sind die der südlichen Galerie. Das erste stellt Suryavarman II dar, wie er eine Parade seiner Truppen abnimmt und in den Krieg zieht. Das östliche Großrelief gliedert sich in drei Register, das obere stellt die Himmel und das untere die Höllen dar, es illustriert verschiedene Strafarten für unterschiedliche Vergehen. Diese Szenen sind grausam (aber nicht sadistischer als zeitgenössische europäische Darstellungen von Höllenstrafen), aber einige von ihnen sind von einer bemerkenswerten Dynamik und sehr ausdrucksstark, wirken fast modern. Das Basrelief in der südlichen Hälfte der Ostgalerie ist das berühmte Quirlen des Milchozean, es zeigt 92 Ashuras (Dämonen) und 88 Devas (Götter), die die Weltenschlange Vasuki als Seil benutzen. Die verbleibenden drei Großreliefs im Osten und Norden sind spätere Ergänzungen aus dem 16. Jahrhundert. Bemerkenswerterweise stellen sie hinduistische Mythen dar, obwohl Kambodscha längst ein Theravada-buddhistischen Land geworden war. Ihre Themen sind Vishnus Sieg über Dämonen, Krischnas Sieg über den Dämonen Bana und eine Schlacht zwischen Hindugöttern und Dämonen. Dieses letztere ist das bemerkenswerteste Relief von diesen dreien, es bildet 21 Hindugötter je separat und auf dem ikonographisch zugehörigen Reittier ab.

Angkor Wat temple interior
Hinter diesen Außenmauern des Haupttempels (bezeichnet als dritte Einfriedung, gezählt vom Mittelpunkt des Tempels) ist ein Tempel-Innenhof von enormen Ausmaßen, aber von einfachem Design. Die Mitte der Westseite dieses Außenhofs zwischen zweiter und (äußerer) dritter Galerie wird von einer erhöhten Struktur eingenommen, die einem Kreuzgang ähnelt. Sie wird Preah Poan genannt ("Halle der Tausend Götter"), da sehr viele Buddhabildnisse im Laufe der Jahrhunderte hier von Pilgern hinterlassen wurden. Die meisten wurden entfernt, aber einige Statuen werden immer noch angebetet. Die vier kleinen Innenhöfe die durch das kreuzförmige Galeriensystem gebildet werden, haben tiefe Becken, sie sind wahrscheinlich, zumindest zeitweise für Fruchtbarkeits-Zeremonien, mit Wasser gefüllt gewesen. Nördlich und südlich dieses Preah Poan Hofes sind zwei weitere Bibliotheksbauten in diesem Außenhof platziert, der auf der zweiten Ebene des Hauptkomplexes liegt.

Angkor Wat Apsaras
Im Preah Poan Hof und an den Wänden des höher gelegenen Hofs auf der dritten Ebene sieht man eine Unzahl der weltberühmten Apsaras. Dieser innere Hof, der die fünf Haupttürme umgibt, ist 115 m lang und 100 m breit. Auch er könnte zeitweise geflutet gewesen sein, um die Fruchtbarkeit, die vom Mittelpunkt ausgeht, und einen der Ozean-Ringe um den zentralen Weltenberg Meru zu symbolisieren.
 
Touristen können die oberste Platform besteigen, die aus einem Ensemble von vier Höfen besteht, das durch kreuzförmige Galerien unterteilt ist, die vom zentralen Turm ausgehen. Der Aufstieg ist nur an der Nordost-Treppe gestattet, wo eine steile Holztreppe ergänzt wurde. Die oberste Plattform mit ihren Höfen wird Bakan genann. Sie bildet ein Quadrat von 60 m Länge. Der Turm des Zentralheiligtums erhebt sich 43 m zu einer Gesamthöhe von 65 m über dem Bodenniveau.Das Hauptheilgtum wurde von einer Vishnu-Statue eingenommen. Heute werden hier Buddhafiguren verehrt.

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