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Banteay Samré  und andere Flachtempel im Stil von Angkor Wat
Außer Tempel-Pyramiden oder Tempel-Bergen (mit zentralen Gebäuden auf erhöhten Ebenen) gibt es einige weitere Tempelkomplexe eindrucksvoller Größe in Angkor, aber ganz auf Bodenniveau errichtet. Sie werden Flachtempel genannt. Alle Tempel auf Bodenniveau sind natürlich Flachtempel in einem weiteren Sinne. Aber kleine Tempel, die nur aus einem einzelnen Prasat oder einer Dreiergruppe von Prasats bestehen, werden üblicherweise nicht "Flachtempel" in einem engeren Sinne genannt. Alles in allem gibt es sehr viel mehr dieser Tempeltürme als jene riesigen Kloster-Komplexe, die aus ganzen Gruppen von ebenerdigen Tempelbauten bestehen, angeordnet in konzentrischen Höfen. Die meisten dieser ausgedehnten Flachtempel-Komplexe sind aus der buddhistischen Bayon-Zeit, errichtet vom Jayavarman VII. um 1200. Sie können mehr über Sie lesen, wen sie unsere eigene Unterseite Angkor Dschungeltempel besuchen.

Aber einige Flachtempel gehören dem klassischen Angkor Wat Stil vom Beginn bis zur Mitte des 12. Jahrhunderts an. Mindestens zwei von ihnensind von Dimensionen, die mit jenen der späteren Flachtempel im Bayon-Stil vergleichbar sind, einer in Angkor und der andere in 30 km Entfernung, Banteay Samré beziehungsweise Beng Mealea. Thailands größtes Khmer-Tempelgelände Phimai ist ebenfalls teilweise im Stil von Angkor Wat, but größtenteils sogar älter. Einige weitere Flachtempel im Stil von Angkor Wat in und um Angkor sind mittelgroß, nämlich Thommanon, Chau Say Tevoda und Wat Athvea.
 
Die klassischen Flachtempel im Stil von Angkor Wat sind klar dominiert von ihrem zentralen Tempelturm. Flachtempel im Bayon-Stil haben ebenfalls zentrale Prasats, aber weniger hervorgehoben, ihre Hauptheiligtümer sind in Größe und Design fast ununterscheidbar von den sie umgebenden Prasats. 

Die Form des zentralen Prasat-Turms an einem Flachtempel der Angkor-Wat-Zeit ähnelt der der fünf Türme des Angkor Wat. Ihr Design erinnert an Tannenzapfen. Das erste Beispiel, älter als Angkor Wat, ist Phimai. Die Silhouetten der konischen Turmdächer ähneln Spitzbögen, bei denen sich zwei Kegelschnitt-Linien an der Spitze treffen, wohingegen Flachtempel im Bayon-Stil horizontal gegliederte Dächer haben.

Flachtempel im Stil von Angkor Wat haben stärker hervortretende Mandapa-Vorhallen als ihre Nachfolger, denn Mandapas von Flachtempel im Bayon-Stil sind fast ununterscheidbar von normalen Korridoren, und anstelle einer einzigen dominanten Mandapa-Halle haben sie mehrere in verschiedenen Richtungen.

Klassische Flachtempel waren vorwiegend hinduistisch, während Flachtempel im Bayon-Stil buddhistisch sind. "Vorwiegend" meint: Flachtempel im Stil von Angkor Wat waren Schiwa oder Vishnu geweiht, und ursprünglich hatten sie Kultbilder dieser beiden Hindugötter in ihren Zentral-Heiligtümern, aber Phimai (Thailand) war buddhistisch, und Angkors klassische Tempelkomplexe waren nicht ausschließlich hinduistisch, einige ihrer Reliefbilder können auch buddhistisch sein. Spiegelbildlich dazu hatten spätere Flachtempel im Bayon-Stil Skulpturen von Mahayana-buddhistischen Heilsgestalten im Mittelpunkt, aber besaßen Satellitentempel, die Hindugöttern geweiht waren, und hatten auch einige Verzierungen mit Abbildungen aus der hinduistischen Mythologie. 
 
Die klassische Ornamentierung von Skulpturen in Wandnischen ist filigraner und akribischer als die an den hastiger gearbeiteten im späteren Bayon-Stil. Insbesondere weibliche Skulpturen sind lebhafter im klassischen Stil von Angkor Wat, ihre Kleidung und Haartracht sind komplex, und sie waren mit phantasievollen Diademen geschmückt.

Ein viel älterer Flachtempel ist das meistgepriesene Khmer-Monument der Angkor-Zeit, Banteay Srei. Aber auf dieser Internetseite finden Sie eine eigene Unterseite zu Banteay Srei.
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Flat Temple

Banteay Samré

Banteay Samré ist der bedeutendste Flachtempel und das zweitwichtigste Beispiel des klassischen Angkor-Wat-Stils, obwohl er nicht so ausgedehnt ist wie beng Melea außerhalb Angkors oder Phimai in Nordost-Thailand. Wie Angkor Wat war Banteay Samré offenkundig Vishnu geweiht, obwohl keine Inschrift gefunden wurde, die dies bestätigen könnnte. Es ist eine offene Frage, ob Banteay Samré von Angkor-Wat-Gründer Suryavarman II selbst oder von einem der höheren Würdenträger an seinem Hofe oder von Suryavarmans weniger bedeutendem unmittelbaren Nachfolger Yashovarman II. wurde.

Wie am Angkor Wat führt bei Banteay Samré ein langer erhöhter Damm zu einer kreuzförmigen Terrasse. Wahrscheinlich ist sie aus einer späteren Zeit, denn das Design der zylindrischen Pfeiler ist im Bayon-Stil, trotz der Löwenstatuen, die dem Angkor-Wat-Stil sehr ähneln. Im Gegensatz zu Angkor Wat ist Banteay Samré nach Osten orientiert. Aber es gibt einen zweiten Zugangsdamm and der Rückseite im Westen, der den Tempel mit der Südostecke des ehemaligen Stausees Ost-Baray in etwa 300 m Entfernung verbindet.

Banteay Samré hat zwei verschiedene und kontrastierende Einfriedungen. Die äußere (82 m x 77 m) ist eine Galerie aus Laterit in einem warmen rötlichen Farbton, wohingegen der innere Hof und seine Gebäude vollständig aus graufarbigem Sandstein erbaut sind. Die Eingangspavillons durch beide Umfassungsmauern, je an den Kardinalpunkten gelegen, sind mit hervorragenden Sandstein-Reliefs dekoriert. Sie sind auffallend tief aus dem Stein geschnitten. Die äupere Einfriedung wurde begleitet von einer Kolonnade, deren Ziegeldächer verschwunden sind. An manchen Stellen sind diese Galerien wahre Symphonien von Ziersäulen in Fenstern. Der innere Graben mit Laterit-Einfassung, der bis zum heutigen Tag nach heftigen Regenfällen mit Wasser gefüllt ist, ist ein einmaliges Architekturelement unter den Tempelkomplexen der Khmer.  

Die Sandsteinbauten innerhalb der zentralen (ersten) Einfriedung werden von schmalen Plattformen eingerahmt. Es gibt einen Steinsarg im Zentralturm, ursprünglich stand in diesem Hauptraum eine Vishnu-Statue. 

Die Sandsteinbauten tragen szenische Reliefs an Türstürzen und Giebeln und unten an den Pilastern. Ihr Skulpturenschmuck ist von außergewöhnlicher Qualität. Viele zeigen Gruppen von Affen, was auf Szenen aus Indiens Ramayana Epos hindeutet. Manche Reliefs an den oberen Teilen dieses Hindutempels zeigen buddhistische Themen. Überraschenderweise hat dieser Tempel des Stils von Angkor Wat keine Apsaras.

Unglücklicherweise sind viele Skulpturen und manche Steinreliefs von Banteay Samré zwischen 1945 und 1947 und während des kambodschanischen Bürgerkriegs von 1980 bis 1995 gestohlen worden.

Banteay Samré ist nicht mehr ein Dschungeltempel. Der Bewuchs wurde entfernt. Aber aufgrund der exzellenten Restauration entsprechend der Anastylosis-Methode ist Banteay Samré der kompletteste und intakteste alte Flachtempel der Khmer überhaupt.

Banteay Srei liegt nicht an den Straßen des Kleinen oder Großen Rundwegs im Archäologischen Park von Angkor, sondern 4 km weiter östlich vom Ost-Mebon aus gesehen. Es gibt aber zwei Flachtempel beachtlicher Größe aus der Angkor-Wat-Zeit innerhalb der Kernzone von Angkor. Die "Schwestertempel" Thommanon and Chau Say Tevoda liegen im Wald östlich von Angkor Thom, beidseits des Kleinen Rundwegs.
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Banteay Samre

Thommanon

Thommanon is ein Flachtempel von geringer Ausdehnung mit nur einem Prasat, aber der Kernstruktur des Tempels, mit einem kreuzförmigen Prasat Turm, einem Antarala Verbindungsgang und einer Mandapa Halle, ist von beachtlicher Größe. Es ist ein Beispiel von eleganter klassischer Khmer-Architektu im Angkor Wat Stil, der Haupttempel ist gut erhalten und restauriert.

Gopuram Tore im Osten und Westen und ein Bibliotheksgebäude in der Südostecke sind ebenfalls in einem guten Zustand, nachdem der Thommanon in den 1960er Jahren durch französische Archäologen einer Restauration unterzogen wurde, die das teils eingestürzte Dach teilweise durch Betondecken ergänzten und unterstützten.

Die stark stilisierten Devata Halbgöttinnen (often Apsaras genannt) der Außenwand sind von hervorragender Qualität.  of the outer walls are of excellent quality. Die Devata Figuren tragen Blumenkronen, Ringe, Armbänder, Armbänder, Gürtel und Fußreife. Sie sind bekannt für ihre komplexen Mudras, insbesondere wie die Hände Blumen greifen, den Ring- und Mittelfinger gegen den Daumen haltend. Sie zeigen zwei völlig verschiedene Arten von Sampot-Kleidern, neben manchen im Angkor Wat Stil ähneln andere jenen aus viel früheren Stilepochen. 

Vorgeblendete Giebel sind ebenfalls mit Reliefs geschmückt. In den Räumen von Mandapa und Antarala gibt es bestens erhaltene Türstürze über den Durchgängen, aber nicht einfach zu studieren wegen der herrschenden Dunkelheit. Mit einer Taschenlampe können Sie Vishnu auf dem Garuda-Vogel und Indra auf dem Airawata-Elefanten erkennen.

Andere interessante Paneele des Thommanon zeigen den Tod des Affenkönigs Valin, ein Motiv aus der Ramayana-Legende, Dämonen-König Ravana, wie er den Berg Kailash schüttelt um die Meditation Schiwas und seiner Gefolgsleute zu stören, oder Krishna, wie er den Berg Govardhana anhebt um seine Freunde und Schützlinge vor Indras Gewitter zu schützen. Das West-Gopuram bildet an seiner Südseite Schiwa meditierend ab (als Mahayogi), an der Nordseite das Quirlen des Milchozeans, sowie Vishnu auf Garuda, wie er gegen einen Ashura Dämonen kämpft.


Thommanon wird oft als zusammen mit dem nahen Chau Say Tevoda gruppiert angesehen, der an der anderen Seite des Kleinen Rundwegs liegt, weil beide unter Suryavarman II. errichtet wurden und sich in Größe und Stil ähneln.
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Thommanon

Chau Say Tevoda

Der Flachtempel Chau Say Tevoda liegt unweit südlich des ähnlichen Thommanon. Er ist mit dem Fluss Siem Reap durch eine Prozessions-Allee verbunden, die eine spätere Ergänzung aus dem 13. Jahrhundert ist. Eine kreuzförmige Terrasse mit Schlangenkörper-Balustraden ist die östliche Eingangs-Plattform zum Tempel.

Die 42 m lange und 33 m breite Tempelmauer aus Laterit hat vier Gopuram Zugänge in den Himmelsrichtungen. Die Gopurams and die anderen Bauten sind aus Sandsteinblöcken errichtet. Zwei Darstellungen von Szenen aus dem Ramayana, darunter der Tod des Valin, die sich an der Südseite des Ost-Gopurams befinden, sind in einem guten Zustand. Die Dämme, die die Gopurams mit dem Hauotschrein verbinden, sind wiederum spätere Ergänzungen aus der Zeit von Jayavarman VIII (1243-95).

Es gibt zwei Bibliotheken genannte Gebäude in der Nordost- und der Südost-Ecke des ummauerten Tempelhofs. Das zentrale Hauptgebäude ist ein kreuzförmiger Prasat Tempelturm mit einer einzelnen Mandapa-Vorhalle im Osten. Es ist etwas kleiner als beim benachbarten Thommanon. Im Vergleich mit dem Thommanon ist die Skulpturen-Dekoration von der gleichen künsterischen Qualität, aber in einem schlechteren Zustand, aufgrund von Vandalismus. Die Außenwand des Mandapa ist überzogen von floralen Mustern in geometrischen Feldern und mit Steinblumen geschmückt, die den berühmten Steinmetzarbeiten von Banteay Srei ähneln. Ein Panel, das auf der Südseite auf dem Boden aufgestellt ist. trägt möglicherweise einer Darstellung eines Kreißsaals.

Chau Say Tevoda war ein synkretistiscjer Tempel, sowohl hinduistisch als auch buddhistisch, da die Steinreliefs der Türstürze und Giebelfelder nicht allein Hindu-Motive darstellen, sondern auch buddhistische Legenden, inbesondere die beliebte Geschichte von Preah Visadatara.

Chau Say Tevoda wurde im Stil von Angkor Wat in der Mitte des 12. Jahrhunnderts erbaut, es ist einige Jahrzehnte jünger als der benachbarte Thommanon Tempel.
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Chau Say Tevda

Wat Athvea
 
Es gibt einen weiteren Flachtempel im Stil von Angkor Wat, der sogar größer ist als Thommanon und Chau Day Tevoda und sehr gut erhalten, aber ohne plastische Verzierung. Dieses selten besuchte eindrucksvolle Monument lieht innerhalb des Geländes des modernen Klosters Wat Athvea, am Südrand von Siem Reap. Sie finden genauere Informationen über Wat Athvea auf unserer speziellen Unterseite Siem Reap Tempel.
 
 
Beng Mealea
 
Der größte Flachtempel aus der klassischen Zeit ist Beng Mealea östlich von Angkor. Sein Grundriss ist dem des Angkor Wat erstaunlich ähnlich, mit Ausnahme eines wichtigen Merkmals, das einen signifikanten Unterschied ausmacht: Beng Mealea ist ein Flachtempel, wohingegen Angkor Wat eine Tempelberg mit Bauten auf verschiedenen Ebenen ist.

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