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Preah Vihear, Weltkulturerbe auf der Klippe

Der Tempel namens Preah Vihear in der gleichnamigen Provinz ist eines der meist bewunderten Monumente Kambodschas. Der Tempel ist berühmt für seine lanschaftlich schöne Lage und seine außergewöhnliche Schönheit. Fast jeder Reisende, der Preah Vihear besucht, wird begeistert sein. 

Der mittelalterliche Tempel liegt spektakulär auf der Spitze eines 525 m hohen Felsens in den Dangrek-Bergen, die die natürliche Grenze zwischen Kambodscha und dem Nordosten Thailands bilden. Die absolute Höhe über dem Meeresspiegel ist 624 m. Das Bergheiligtum war der Hindu-Gottheit-Schiwa in seinen Berggötter-Formen namens Shikhareshvara and Bhadreshvara geweiht. "Shikhara" ist ein wohlbekannter Terminus für indische Tempeltürme über dem Allerheiligsten, die originale Wortbedeutung ist "Bergspitze". "Ishvara" bedeutet "Herr". Schiwa residiert auf Berg Kailash, "Shikhara-ishvara", verschmolzen zu "Shikhareshwara" ist nur einer seiner vielen Namen.  Ein lokaler Berggott, identifiziert mit Schiwa und verehrt unter diesem Sanskritnamen, scheint der ursprüngliche Patron von Preah Vihear gewesen zu sein. "Bhadreshvara", was "verheißungsvoller Herr" bedeutet, war ursprünglich die Schutzgottheit der Cham, dem Erzrivalen des Khmer-Königreichs. Wat Phu im heutigen südlichen Laos, ebenfalls auf einem Hügel gelegen, scheint von den Cham gegründet worden zu sein, aber wurde ein Khmer-Heiligtum, es blieb Bhadreshvara geweiht. Einer Inschrift (K 380) von Preah Vihear zufolge kam Bhadreshvara von Wat Phu (Lingapura genannt) auf wundersame Weise nach Preah Vihear (Shikheshvara genannt), um die Herrlichkeit Schiwas in der From von Licht zu manifestieren.       
 
Unter den Khmer-Tempeln ist Preah Vihear in mancher Hinsicht außergewöhnlich, nicht nur wegen seiner einzigartigen Lage. Der Komplex ist entlang einer Nord-Süd-Linie angeordnet, statt die übliche Ausrichtung nach Osten zu haben. Am auffallendsten ist, dass er nicht aus konzentrischen Einfriedungen besteht, die ineinander geschachtelt wären, aber aus einer Abfolge von fünf Gopuram-Bauten die bergan führen, eine hinter der anderen, auf einer Länge von 800 Metern. Soclh ein Grundriss wird Linear-Tempel genannt. Vor jedem der Gopurams befindet sich eine Treppe, die auf die nächste Ebene führt.

Preah Vihear 4th and 3rd Gopuram gate

Baumaßnahmen sollen bereits im neunten Jahrhundert begonnen haben, als noch Phnom Kulen und Roluos die Hauptstädte dessen waren, was einst das Angkor-Reich werden sollte. Die ältesten erhaltenen Teile des Tempels stammen aus der Koh Ker Periode im zweiten Viertel des 10. Jahrhunderts. Als eine traditionelle heilige Stätte wurde Preah Vihear von vielen nachfolgenden Königen geehrt und geändert. Das ist der Grund, warum es aus einer Ansammlung verschiedener architektonischer Stile besteht, sogar der seltene kunstvollste Stil von Banteay Srei aus dem späten 10. Jahrhundert prägt manche Verzierungen, aber der Angkor Wat Stil der letzten wichtigen Konstruktionsphase ist vorherrschend. Die meisten Bauten des gegenwärtigen Komplexes stammen aus der Blütezeit von Angkor, aus dem 11. und 12. Jahrhundert. Die Gebäude wurden in den Zeiten von Suryavarman I. (1005-1050) and Angkor Wat Gründer Suryavarman II. (1113 -1150) errichtet, zweien der drei einflussreichsten Khmer-Könige der Geschichte. Detailreiche Inschriften an Preah Vihear aus der Regierungszeit von Suryavarman II. informieren über religiöse Rituale und Feste und Geschenke an den religiösen Berater des Königs, der Priesters Divakarapandita, der eine Skulptur des tanzenden Schiwa stiftete.
 
Bemerkenswerterweise ist das untere Gopuram-Tor (gezählt als das "fünfte") das älteste, es ist im Koh Ker Stil. Es hatte einst ein Ziegeldach. Das nächste (vierte) Gopuram, mit einer langen Halle quer zur der Durchgangsrichtung, ist aus der Regierungszeit von Suryavarman I., der Baphuon-Stilperiode. Sein südlicher Giebel trägt eines der meistbewunderten Basrelief-Darstelungen des bekannten Motivs "Kirnen des Milchozeans". Das dritte Gopuram ist das größte. Am Ende gibt es zwei hintereinander folgende Höfe, die zum Hauptschrein führen.

Preah Vihear 2nd Gopuram and relief

Der moderne Name "Preah Vihear" bedeutet einfach "Heilige Wohnung", "Heilige Stätte" oder "Heiliges Kloster". Der Komplex wird manchmal "Prasat Preah Vihear" oder "Phnom Preah Vihear" genannt. Thais nennen ihn "Kao Pravihan", was "Bergtempel" bedeutet.
 
Preah Vihear ist gefährdet durch einen Grenzstreit zwischen Kambodscha und Thailand, der 2011 eskalierte, als Soldaten auf beiden Seiten starben. Der langwährende Rechtsstreit zwischen Kambodscha und Thailand konnte nicht durch die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs (ICJ) in Den Haag beigelegt werden, der den Tempel Kambodscha und den historischen Hauptzugang Thailand zusprach, denn nachdem es einverstanden war, den Tempel zu räumen, widerrief später die Anerkennung des Urteils. Während des Prozesses und bis zum heutigen Tag argumentiert Thailand, die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs dürfe nicht auf Grundlage einer französischen Karte ergehen, weil diese Karte nicht die Vereinbarung der früheren Kolonialmacht mit dem unabhängigen Siam wiedergebe, dass die Wasserscheide in den Dangrek-Bergen die Grenze sein sollte. Aber der Internationale Gerichtshof begründete seine Entscheidung, diese koloniale Karte zu akzeptieren, damit, dass Thailand diese Grenzlinie nie während der Jahrzehnte kolonialer Herrschaft in Kambodscha angefochten und eigene Karten veröffentlicht hatte, die den Tempel auf kambodschanischem Territorium angaben.    

Erstaunlicherweise war Preah Vihear während der Periode der Roten Khmer in Kambodscha der letzte Ort, der von Truppen der früheren Regierung Lon Nol gehalten wurde, sie erlaubten Touristen, den Tempel von der thailändischen Seite aus zu besuchen. Andererseits war Preah Vihear auch der letzte Ort in Kambodscha unter Kontrolle von Guerillas der Roten Khmer, bis 1998. Am Ende dieses Jahres wurde Preah Vihear wiederum für Besucher von der thailändischen Seite geöffnet. Eine erste Zugangsstraße von der kambodschanischen Seite wurde 2003 eröffnet, aber nur passierbar für geländegängige Fahrzeuge. Eine neue versiegelte Zugangsstraße wurde in jüngster Vergangenheit angelegt.    

Im 8. Juli 2008 wurde Preah Vihear als UNESCO Weltkulturerbe gelistet, mit der Begleiterscheinung eines erneuten Grenzkonflikts. Im Oktober des gleichen Jahres kam es zu militärischen Kampfhandlungen. Die heftigsten Zusammenstöße trugen sich im Februar 2011 zu, mit Todesopfern auf beiden Seiten, wie bereits erwähnt. Tempelsubstanz wurde von Gewehrschüssen beschädigt, Kambodscha behauptete, auch durch thailändischen Artilleriebeschuss.

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